Corona hat uns schon einiges an Energie gekostet, und nochmal heißt es durchbeißen! Wir sind mitten im zweiten Lockdown!

So hart muss es sich aber gar nicht anfühlen, man muss die Zeit nur richtig nutzen: Hier ein paar Anregungen für zu Hause, wie wir auch diese Zeit überstehen können:

 

1. Hometraining

Natürlich haben wir uns alle ein Fingerbrett gekauft im ersten Lockdown und es fleißig genutzt. Mittlerweile liegt das Ding wohl gemeinsam mit unseren anderen guten Vorsätzen ordentlich verstaubt in einer Ecke. Zeit also, für ein Finger-Board- und Trainings-Revival. Wichtige Tipps zum richtigen Training findet ihr hier. Und unser Sixpack ist auch bald wieder da, wenn wir die erschlafften Bauchmuskeln wieder aktivieren.

Hängend am Fingerboard, Foto: Martina Scheichl | Climbers Paradise

Hängend am Fingerboard, Foto: Martina Scheichl

2. Trainiere deine Grundlagenausdauer

Ihr wollet ohnehin schon immer an eurer Grundlagenausdauer arbeiten? Wie ihr wisst, hat das Training der Grundlagenausdauer enorme positive Auswirkungen auf eure sportliche Leistung im Klettern. Beispielsweise erholt ihr euch schneller nach intensiven Belastungen, das Laktat kann besser abtransportiert werden. Und, und, und.

Da aber aller Anfang schwer ist, ist jetzt genau die richtige Zeit, um den Auftakt zu machen, denn bis man eine gute Basis aufgebaut hat, dauert es ein bisschen. Nun, da die Entscheidung zwischen Halle und Laufen wegfällt, ist eure Motivation wahrscheinlich viiiiiel größer.

Die Ausdauer beim Berglauf trainieren, Foto: pixabay | Climbers Paradise

Die Ausdauer beim Berglauf trainieren, Foto: pixabay

3. Shift-Fokus

An Schwächen arbeiten macht einfach keinen Spaß. Muss aber sein. Also: Packt die Yoga-Matte aus und dehnt wieder mehr. Holt das Theraband und macht eure Ausgleichsübungen usw. Es gibt bestimmt was zu tun!

Kletter-Ausgleichsübungen, Rückenstrecker, Martina Scheichl | Climbers Paradise

Kletter-Ausgleichsübungen Rückenstrecker, Foto: Martina Scheichl

4. Erholung

Macht einfach mal gar nix!
Wahrscheinlich habt ihr eurem Körper seit dem letzten Lockdown so gut wie keine Pausen mehr gegönnt. Dann tut diesen Monat einfach nichts, außer euch zu erholen. Kein Fingerboard, kein Klimmzug, kein Stress. Der Körper braucht mehrere Wochen im Jahr, in denen er sich vollkommen erholen kann. Vielleicht ist ja jetzt die richtige Zeit dafür.

5. Sei ein Fels-Held

Das Beste kommt zum Schluss: An den Felsen dürfen wir ja noch! Aber nicht nur am Wochenende, auch unter der Woche könnt ihr zum Rock-Warrior mutieren. Natürlich ist es nach der Arbeit bereits etwas schwieriger wegen des frühen Nachtanbruchs. Die Lösung liegt aber im nächsten Baumarkt: Holt euch einen Mini-Leuchtstrahler, packt eure Taschenlampen ein und zieht euch warm an! Schon steht der Night-Session bis max. 20.00 Uhr nichts mehr im Wege! Tipp: Beim Bouldern ist das leicht zu realisieren UND es macht wirklich Spaß!

Night Session mit Stirnlampe, Foto: Martina Scheichl | Climbers Paradise

Night-Session mit Stirnlampe, Foto: Martina Scheichl