Nirgendwo anders ist die Dichte an Klettergärten so hoch wie im Tiroler Oberland. Besonders in der Ferienregion Imst findet man Klettermöglichkeiten in Hülle und Fülle. Wir stellen euch Klettergärten dort und im Ötztal vor:

Klettergärten in der Ferienregion Imst

Tarrenz Walchenbach

Der Klettergarten Tarrenz Walchenbach ist perfekt für Anfänger und Familien. Viele leichte Routen mit kurzen Hakenabständen. Nach Regen ist die Wand wegen ihrer südseitigen Lage sehr schnell wieder trocken. Im Klettergarten gibt es eine Routenübersichtstafel, viele Touren sind am Einstieg angeschrieben und es gibt einen sehr nett angelegten Picknickplatz.

Klettergärten im Ötztal

Oetz

Klettern im Klettergarten Ötz | Climbers Paradise
Klettern im Klettergarten Oetz

Der Klettergarten Oetz ist ein sehr netter Klettergarten für Anfänger und Fortgeschrittene zugleich. Im linken Teil gibt es viele leichte Routen. Perfekt für die ersten Klettermeter am Fels oder im Vorstieg. Beliebt bei fortgeschrittenen Kletterern ist der „Zwillingsriss“ (7b+) im rechten Wandteil.

Oetzerau

Jonas Bader klettert die Route Bausparen, 7b+ im Klettergarten Ötzerau | Climbers Paradise
Jonas Bader klettert die Route „Bausparen“, 7b+, im Klettergarten Oetzerau

Fährt man von Oetz ein Stück Richtung Kühtai, findet man versteckt im Wald den Top-Klettergarten Oetzerau. Da der Fels von der Straße nicht zu erkennen ist, hat es etwas länger gedauert, bis dort die ersten Routen eingebohrt wurden. Lange Zeit ein Geheimtipp der Ötztaler Kletterszene, mittlerweile weit übers Ötztal hinaus bekannt. Einen kleinen Wehrmutstropfen gibt es allerdings: Wer nicht mindestens im 7. oder besser 8. Franzosengrad zu Hause ist, findet dort leider keine Touren. Infos und Topo findet man im Kletterführer übers Ötztal.

Tumpen (Engelswand) und Oberried

Die Klettergärten in Tumpen (Engelswand) und Oberried sind wahrscheinlich die beliebtesten im ganzen Ötztal. Das hat auch seine Berechtigung. Nahezu kein Zustieg, eine ebene Wiese am Einstieg und Touren in allen Schwierigkeitsgraden. Noch dazu ist der Klettergarten Tumpen nach Westen ausgerichtet und der Klettergarten Oberried nach Osten. So kann man beliebig der Sonne oder dem Schatten folgen. Je nach Temperatur, Jahreszeit, Lust und Laune.

Freizeit-Tipps

Auch an den kletterfreien Tagen gibt es im Ötztal genug zu tun: Entspannung findet man in der Therme Aquadome. Für mehr Action lohnt ein Besuch der Area 47, dem größten Outdoor-Freizeitpark Österreichs, gleich am Eingang des Tals. Vom Wakeboarden über Wasserrutschen bis zum Hochseilgarten gibt es genug zu tun.

Die Natur genießen kann man bei einer Wanderung zum Stuibenfall, dem höchsten Wasserfall Tirols. Vom Ausgangspunkt in Umhausen, wo ein Abstecher ins Ötzidorf zu empfehlen ist, wandert man gemütlich in einer halben Stunde zum Wasserfall.  Wer noch nicht genug hat, spaziert weiter über den spektakulären Panoramaweg den Wasserfall hinauf. Ein wahrer Geheimtipp ist die Wanderung zum Piburger See. Der idyllisch gelegene Badesee zählt zu den wärmsten Gewässern des Landes.

Anreise und Unterkunft

Das Ötztal ist mit dem Auto sehr leicht über die Autobahn A12, Ausfahrt Ötztal, zu erreichen. Die meisten Klettergärten lassen sich auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Am besten mit dem Zug bis zum Bahnhof „Ötztal Bahnhof“ und dann mit dem Bus ins Tal. Weitere Informationen zur Anfahrt findet ihr unter www.oetztal.com.

Unterkünfte gibt es im Ötztal in Hülle und Fülle und für jeden Geldbeutel. Informationen sind beim Ötztal Tourismus verfügbar.