Am Sonntag erkundeten wir das Gebiet rund um die Muttekopfhütte. Zuerst gings mit dem urigen Sessellift 2 Sektionen bis zum Vorderen Alpjoch hoch. Über den Drischlsteig wanderten wir bis zur Muttekopfhütte und von dort durch das Engelkar bis unter die Ostwand.

Weiter über Serpentinen entlang der Schotterreise erreicht man den markanten „Hügel“. Wir entschieden uns für die etwas geschütztere und ruhigere Ostseite, mit der Route „Engelspfeiler – pilastro d’angelo“. Der Einstieg vom Engelspfeiler ist gut angeschrieben.

Hier gibt es das Topo!

Die Tour erschien auf den ersten Blick etwas brüchig. Jedoch erwies es sich später als gegenteilig und entpuppte sich zu einer wunderschönen Plaisir-Tour mit traumhaftem Ausblick.

Die Route „ENGELSPFEILER“ besteht aus 5 Seillängen. Bewertet wurde diese Tour mit 5+. Eine Plaisir-Route mit etwas alpinem Charakter. Die Höhe beträgt 180 m.

Am Gipfelkreuz angelangt, genossen wir einen unglaublichen Ausblick in Richtung Tschirgant. Danach gings über die Abseilpiste wieder nach unten.
Unterwegs waren wir mit einem 50 m Seil und 9 Expressschlingen sowie Bandschlingen und natürlich einem Helm.

Die Abseilpiste ist gut markiert mit gelben Punkten zur Orientierung und aufgeteilt in 6 x 25 Meter. Kann man fast nicht verfehlen.
Der Abstieg erfolgte wieder über die Schotterreise Richtung Muttekopfhütte. Nach einem Einkehrschwung spazierten wir ca. 2 Stunden zum Parkplatz der Hoch-Imst-Bahn retour, wären wir zeitiger los gekommen, dann hätten wir natürlich noch den Alpin Coaster ausprobiert.

Aber den letzten Lift hatten wir dann leider auch noch verpasst – da war wohl wieder einmal das Bier schuld.

July und Johannes