Aufgrund der gesetzlichen Verschärfungen der Corona-Maßnahmen gelten aktuell folgende (Neu-)Regelungen für das Ausüben des Klettersports in einer Halle beziehungsweise im Outdoorbereich (Stand 26.10.2020).

 

In der Halle

1. Generelle Maskenpflicht

Nicht mehr nur im Eingangs- und Bistrobereich, sondern auch innerhalb der Halle ist ab sofort das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS) verpflichtend. Abgesehen von jenen, die gerade klettern oder bouldern, müssen also alle einen MNS tragen – egal, ob Sicherer oder Spotter.

2. Mindestabstand einhalten

Ein Mindestabstand von einem Meter darf nicht unterschritten werden. Bei der Sportausübung ohne MNS müssen zwei Meter Mindestabstand eingehalten werden, dieser Abstand kann ausnahmsweise kurzfristig unterschritten werden, z.B. beim Partnercheck, Sichern, Spotten etc. Falls beim Sichern zwei Meter Mindestabstand räumlich nicht möglich sind, dann gilt die 1-Meter-Abstandsregel mit MNS.

3. Hygienemaßnahmen

Vor jedem Besuch werden die Hände gewaschen und desinfiziert. Dies sollte auch regelmäßig während der Klettereinheit geschehen. Weiters ist speziell bei der Verwendung von fix installierten Geräten/Materialien (z.B. Toppas) und Leihgeräten darauf zu achten, die Hände vor der Anwendung zu desinfizieren.

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Die Einhaltung der Hygienemaßnahmen ist Pflicht, Foto: Kelly Sikkema, unsplash

4. Kleingruppen

Kurse werden nur noch in Kleingruppen von maximal 6 Personen (ohne Kursleiter) abgehalten. Dies gilt auch für Vereins- oder Leistungssport-Trainings.

5. Registrierpflicht

Um das Einhalten möglicher Eintrittsbeschränkungen zu gewährleisten und auch, damit Tracking möglich ist, muss man sich beim Betreten und Verlassen der Kletterhalle registrieren.

6. Sonstige Empfehlungen

  • Bereits zu Hause umziehen!
  • Wer sich auch nur ein bisschen krank fühlt, sollte daheimbleiben.
  • Klettern bevorzugt mit dem/der gleichen Partner/in.
  • Stoßzeiten vermeiden.
  • Sportart bevorzugt im Freien ausüben!
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Einhaltung der Corona-Maßnahmen, Foto: Adam Niescioruk, unsplash

Im Outdoorbereich

Bezüglich der Sportartausübung im Freien gibt es weit weniger Reglementierungen, einige Punkte sollten  dennoch beachtet werden:

1. Nur gesund in die Berge

Auch beim Klettern im Freien besteht Ansteckungsgefahr. Wer sich also unwohl fühlt, bleibt besser in den eigenen vier Wänden.

2. Abstand halten

Im Freien gilt die 1-Meter-Abstandsregel zwar nicht mehr, sie kann jedoch als Empfehlung fungieren. Vor allem sollte der Abstand eingehalten werden zu Personen, die nicht zur Gruppe gehören!

3. Wahl des Partners

Die Ansammlung vieler Leute an einem Ort sollte vermieden werden. Bei der Partnerwahl sollte auf Beständigkeit geachtet werden, d.h. man sollte möglichst immer mit demselben Partner/derselben Partnerin unterwegs sein.

4. Fahrgemeinschaften

Für Fahrgemeinschaften gilt die Empfehlung von maximal 2 Personen pro Sitzreihe.

 

Manchmal ist es schwierig, sich an all diese Regelungen zu halten. Mit der Zeit fehlt vielen (verständlicherweise) auch die Motivation dazu.

Damit wir unseren Sport bestmöglich und noch lange ausüben können, müssen wir aber alle an einem Strang ziehen und die Regeln und Empfehlungen ernst nehmen.

Wir sind alle froh, die Möglichkeit zu haben, überhaupt klettern gehen zu können, und ein weiterer Lockdown wäre schlimm. Er hätte vor allem für viele Hallenbetreiber existenzielle Konsequenzen und auch dies wollen wir vermeiden. In diesem Sinne:

Halten wir zusammen und machen wir alle mit!

  

Informationen für diesen Artikel sind dem Verband Alpiner Vereine Österreich, Sport Austria und dem Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport entnommen. Die Angaben stützen sich auf diese Quellen mit Stand 26.10.2020. Climbers Paradise erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit der Daten.

Corona Virus, Foto: CDC, unsplash | Climbers Paradise

Corona-Virus, Foto: CDC, unsplash