Nirgendwo sonst ist die Dichte an Klettergärten so hoch wie im Tiroler Oberland. Vor allem in der Outdoorregion Imst findet man Felsen in Hülle und Fülle.
Wir stellen euch einen Klettergarten in der Region Imst und vier im Ötztal vor – für Einsteiger, Familien und alle, die es gerne steil mögen.
Text: Matthias Bader
Der Klettergarten Tarrenz / Walchenbach ist perfekt für Anfänger und Familien: viele leichte Routen mit kurzen Hakenabständen. Dank der Südlage trocknet die Wand nach Regen sehr schnell ab.
Auf einen Blick:
Der Klettergarten Oetz ist ein netter Spot für Anfänger und Fortgeschrittene zugleich. Im linken Teil gibt es viele leichte Routen – perfekt für die ersten Klettermeter am Fels oder die ersten Vorstiege. Bei Fortgeschrittenen beliebt ist der „Zwillingsriss“ im rechten Wandteil.
Auf einen Blick:
Fährt man von Oetz ein Stück Richtung Kühtai, findet man versteckt im Wald den Top-Klettergarten Oetzerau. Weil der Fels von der Straße aus nicht zu sehen ist, dauerte es eine Weile, bis die ersten Routen eingebohrt wurden. Lange ein Geheimtipp der Ötztaler Szene, ist er mittlerweile weit über das Tal hinaus bekannt.
Einen Wermutstropfen gibt es: Wer nicht mindestens im 7. oder besser im 8. französischen Grad zu Hause ist, findet hier keine Touren. Ein Beispiel für das Niveau ist „Bausparen“ (7b+). Infos und Topo gibt es im Kletterführer zum Ötztal.
Die Klettergärten Tumpen | Engelswand und Längenfeld | Oberried sind wohl die beliebtesten im ganzen Ötztal – und das zu Recht: nahezu kein Zustieg, eine ebene Wiese am Einstieg und Routen in allen Schwierigkeitsgraden. Dazu kommt die perfekte Kombi: Tumpen ist nach Westen ausgerichtet, Oberried nach Osten. So folgt ihr je nach Temperatur, Jahreszeit und Laune der Sonne oder dem Schatten.
Auf einen Blick:
Auch an kletterfreien Tagen wird es im Ötztal nicht langweilig:
Tipps & Sicherheit
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