Mal ist es die außergewöhnliche Felsqualität, mal der kurze Zustieg, damit sich nach der Arbeit noch ein paar Kraxelmeter ausgehen. Und manchmal ist es die Hütte am Ende des Wegs.
Die Klettergärten rund um die Darmstädter Hütte hoch über St. Anton am Arlberg vereinen alles davon – nur eben nicht den kurzen Zustieg.
Text: Simon Schöpf
11 Kilometer, 1.200 Höhenmeter, gute vier Stunden – so weit oben liegen die Knödel, wenn man hinaufwandert. Wer will, schnappt sich in St. Anton stattdessen ein Mountainbike und pedaliert durchs einsame Moostal hinauf.
Mit E-Antrieb sind die Höhenmeter dann kein Kraftakt mehr: Was sonst eine satte Bike-Tour wäre, wird zum Aufwärmspaziergang. Der große Vorteil daran – man kommt mit Kraft in den Armen oben an, statt mit Wackelbeinen.
Die Klettergärten liegen in unmittelbarer Nähe der Hütte. Im Umfeld stehen einige große Blöcke, die mit Klebehaken versehen wurden:
Kompakter Fels und eine große Auswahl an Touren zeichnen die Umgebung aus. Viel mehr muss man auch nicht kennen.
Die gequälten Füße lassen sich hinterher wunderbar ins kleine Gebirgsbächlein tunken – und dann hat man sie sich wirklich verdient: Bis weit über den Arlberg hinaus ist die Darmstädter Hütte für ihre Knödel bekannt.
Bleibt nur die Frage, ob man in der urigen Hütte übernachtet und am nächsten Tag den „Schweinestall" auscheckt – oder doch entspannt ins Tal zurückrollt.
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