Wer die kalte Jahreszeit so richtig spüren will, geht im Winter draußen klettern – und zwar im Eis.
Ob leichte Fälle, Mixed-Kletterei oder freihängende Zapfen: Tirol hat für jeden Anspruch etwas zu bieten. Wir stellen euch fünf Regionen vor.
Ihr seid noch ganz am Anfang? Dann lest auch Die 5 besten Gebiete für den Einstieg ins Eisklettern in Tirol.
Wichtig: Eisverhältnisse und Lawinenlage ändern sich ständig – vor jeder Tour die aktuellen Bedingungen prüfen. Mehr dazu in Eisklettern: Gefahrenquelle Lawine.
Das Pitztal bietet Einsteigern wie Profis die passende Herausforderung. Sehr geübte Eiskletterer versuchen sich am Hexenbesen bei Plangeroß in der Mixed-Kletterei. Einsteiger machen ihre ersten Züge in der Eiswelt Taschachschlucht nahe der Gletscherbahn – dort lassen sich auch Mixed-Routen ausprobieren.
Auch das Ötztal kann mit zahlreichen Eiskletterrouten aufwarten. Hier kommen besonders ausdauernde Eiskletterer auf ihre Kosten: Am Alzenlehnerfall im inneren Ötztal dauert das Klettervergnügen rund viereinhalb Stunden. Es gibt aber auch kürzere und leichte Routen für Anfänger, etwa den Kühtaibacherl-Fall im Ochsengarten.
In der Region Innsbruck ist das Sellraintal ein Paradies zum Austoben: kurze Zustiege und Eisfälle mit bis zu 160 Metern Länge.
Einer der beliebtesten ist der Bafflfall: rund 110 Meter hoch, kurzer Zustieg und mehrere Möglichkeiten.
Auf einen Blick – Bafflfall:
Weitere Eisfälle im Sellraintal stellen wir in 5 Eisfälle in Tirol: Eisklettern im Sellraintal und im Ötztal vor.
Eisklettern im Tiroler Oberland ist vor allem eines: spektakulär. Dank seiner Höhenlage bietet besonders das Kaunertal gute Bedingungen. Geübte versuchen sich an freihängenden Eiszapfen, zum Beispiel bei „Angst vor Lust“, oder klettern den rund 220 Meter langen Eisfall der Route „Steinbruch“.
Ob Mixed-Klettern oder reines Eis – in der Tiroler Zugspitz Arena ist beides geboten.
Tipps & Sicherheit
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