7. Breitlahner Wald (Zillertal)
Ein weiterer Klassiker im Zillertal – das Bouldergebiet Breitlahner Wald am Zemmgrund auf etwa 1300 Metern. Zwischen der Breitlahner und der Berliner Hütte findet man auf 1300 hm über 90 Boulderprobleme – ein echtes Boulderparadies für all jene, welche sich im Sweetspotbereich 6b und 7b wohlfühlen. Doch man findet dort auch einfachere sowie anspruchsvollere Linien – von 5c bis 8a+ ist alles vertreten.
Das Bouldergebiet Breitlahner Wald erreicht man ja nach angepeiltem Block in etwa 10–20 Minuten. Der Zustieg vom Parkplatz beim Gasthaus Breitlahner folgt aufwärts über den Forstweg Richtung Berliner Hütte. Nach wenigen Kurven bei der Brücke biegt man rechts ab und folgt den angetretenen Pfaden zu den Boulderblöcken. Angekommen bei „Adonis“ findet man die restlichen Blöcke, den Trampelpfaden folgend, auf der rechten Seite des Weges.
Das Absprunggelände beim Großteil der Blöcke ist recht eben und lässt sich gut absichern, wobei die Boulderblöcke recht verblockt im Wald verteilt und daher weniger familien- und kinderfreundlich sind. Echte Klassiker im Gebiet sind „Das Auge des Waldes, 6b+“, „Noice code, 7a“, „Adonis, 7c+“ und „El Gauhara, 8a“. Besonders der letztgenannte Boulder ist weit über das Tal hinaus bekannt. Kein Wunder, denn der majestätische Block ist ein echter Eyecatcher, den viele gerne von ihrer „To-Boulder-Liste“ abhaken würden. Trotz der gefällten Bäume und dem nun etwas kahlen Wald rundherum immer noch magisch!
Der Breitlahner Wald ist vor allem im Sommer eine gute Adresse, denn durch die recht hohe Lage im Wald weht meistens ein angenehmer Wind und man findet fast immer brauchbare Bedingungen vor. Für den besten Grip ist jedoch die Übergangszeit zu empfehlen. Über die letzten Jahre ist das Gebiet immer mehr mit dem angrenzenden Bouldergebiet „Klausenalm“ zusammengewachsen. Wer mit den 90 Linien zu wenig bedient ist, findet bei der Klausenalm, nur wenige Gehminuten weiter, eine tolle Erweiterung mit ebenso spannenden Linien.