Frühlingsfun: 6 tolle Klettergebiete für den Frühling in Tirol

Frühlingserwachen nach dem langen Winter: Körper und Muskeln fühlen sich noch etwas eingerostet an. Doch die schwache Winterform muss jetzt Platz machen, denn die Motivation ist zurück – und größer denn je.
Klettern in Niederthai im Ötztal im Frühling
Klettern in Niederthai im Ötztal im Frühling

Die besten Klettergebiete in Tirol für den Frühling

Und da beim Klettern der Kopf bekanntlich der wichtigste Muskel ist, werden die verpassten Stunden in der Halle schnell vergessen sein. Die Fitness kommt meist schneller zurück, als man „Guten Morgen“ sagen kann.

Also: Aufwachen, müde Kletterinnen und Kletterer! Freut euch auf eine großartige Frühjahrssaison und wärmt eure müden Glieder in Tirols vielseitigen Klettergebieten auf. Wir haben für euch eine kleine Auswahl lohnender Gebiete zusammengestellt, damit ihr euch die lange Suche sparen und euch direkt auf den Fels konzentrieren könnt. Viel Frühlingsspaß draußen am Fels!

1. Klettergebiet Steinplatte: Alpine Grazie trifft auf moderne Athletik

Ein echter Rückzugsort fernab vom Trubel – vermutlich auch deshalb, weil der Zustieg etwas aufwändiger ist. Wer möchte, kann diesen dank Gondelunterstützung aber deutlich verkürzen. Oben angekommen warten beeindruckende Ausblicke und Routen, die sich eigentlich nur mit einem Wort beschreiben lassen: genial.

Auf fünf Sektoren verteilt finden sich rund 70 Sportkletterrouten sowie drei Mehrseillängenrouten mit bis zu acht Seillängen. Der Fels ist abwechslungsreich und verbindet alpinen Charakter mit athletischer Leistenkletterei. Kurz gesagt: ein Gebiet mit Suchtpotenzial.

Zum Gebiet:Klettergebiet Steinplatte

2. Klettergebiet Achleiten: Für motivierte Felsfüchse aller Schwierigkeitsgrade

Hier kann man sich in insgesamt sechs Sektoren die Frühlingssonne ins Gesicht scheinen lassen. Fast alle Schwierigkeitsgrade sind vertreten und auch stilistisch wird einiges geboten. Die Wand verlangt vielseitige Technik und fordert genau jene Fähigkeiten, die gut ausbalancierte Kletterinnen und Kletterer mitbringen sollten.

Auch bei den Routenlängen ist für Abwechslung gesorgt: Zwischen 10 und 40 Metern finden sowohl eingefleischte Boulderer als auch Liebhaberinnen längerer Linien das passende Projekt.

3. Klettergebiet Niederthai: Ein Ort, der verzaubert – und fordert

Ein absoluter Klassiker – und dennoch wird es hier nie langweilig. Selbst unter widrigen Bedingungen lohnt sich der Weg nach Niederthai. Erstklassiger Fels, beeindruckende Landschaft und ein ganz eigener Spirit machen das Gebiet zu etwas Besonderem.

Schon die Namen vieler Sektoren und Routen tragen ihren Teil dazu bei, dass man sich hier sofort wohlfühlt. Zwischen den im Wald verstreuten Blöcken klettert man vor allem an granittypischen Schuppen und Leisten. Im Frühjahr braucht es zwar etwas Geduld, bis Schnee und Feuchtigkeit verschwunden sind, doch sobald die ersten Blöcke trocken sind, beginnt eine lange und abwechslungsreiche Saison.

Lasst euch vom Niederthai-Spirit verzaubern.

4. Klettergebiet Putzen: Familienfreundlicher geht’s kaum

Ein idealer Klettergarten für Familien, Einsteigerinnen und Anfänger. Die gut eingerichteten Routen in kompaktem Kalk bieten vor allem in den unteren Schwierigkeitsgraden abwechslungsreichen Kletterspaß. Dank kurzer Zustiege und übersichtlicher Struktur eignet sich das Gebiet perfekt für entspannte Frühlingstage am Fels.

Zum Gebiet:Klettergarten Putzen (Imst)

5. Klettergebiet Nassereith: Nicht ohne Helm

Wer in Nassereith wohnt, braucht eigentlich kaum woanders hinzufahren: Mit gleich zwei Klettergebieten bietet die Region zuverlässige Ganzjahresziele für unterschiedlichste Bedingungen.

Dem regensicheren Götterwandl – besonders beliebt bei wärmeren Temperaturen und anspruchsvollen Routen – steht das Wandl auf der gegenüberliegenden Talseite in nichts nach. Kurze Zustiege, traumhafte Kalklinien und ein breites Spektrum für Einsteigerinnen bis Hardmover machen das Gebiet besonders attraktiv.

Wichtig bleibt allerdings: Helm nicht vergessen. Immer wieder lösen sich Steine aus den oberen Wandbereichen. Mit der richtigen Ausrüstung bleibt das Risiko jedoch überschaubar.

Und wer den Tag stilecht ausklingen lassen möchte, findet auf dem Weg Richtung Innsbruck einige lohnende Einkehrmöglichkeiten. Schließlich gehören Kaffee und Kuchen irgendwie genauso zum Klettern wie Chalk und Expressen.

6. Klettergebiet Hanger: Steil, athletisch und überraschend vielseitig

Ein abwechslungsreicher Klettergarten mit 10 bis 30 Meter langen Routen quer durch alle Schwierigkeitsgrade. Der kurze Zustieg und die gute Absicherung sorgen dafür, dass man sich hier schnell wohlfühlt.

Viele Linien sind steil, athletisch und erinnern fast ein wenig an moderne Hallenkletterei – allerdings ohne Plastikgriffe und Neonvolumen. Stattdessen wartet echter Fels mit viel Bewegung und ordentlich Pump auf die Unterarme.

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Die Klettergebiete aus diesem Artikel

  • Klettergebiet Steinplatte

    Schwierigkeit:Schwierigkeit: 4 - 9Routen:70 Routen
  • Klettergarten Achleiten

    Schwierigkeit:Schwierigkeit: 3 - 9Ort:Söll / Wilder KaiserRouten:191 Routen
  • Niederthai

    Schwierigkeit:Schwierigkeit: 5 - 8Ort:Längenfeld / ÖtztalRouten:140 Routen
  • Imst / Putzen

    Schwierigkeit:Schwierigkeit: 4 - 8Ort:Imst / Outdoorregion ImstRouten:26 Routen
  • Nassereith / Götterwandl

    Schwierigkeit:Schwierigkeit: 5 - 9Ort:Nassereith / Outdoorregion ImstRouten:36 Routen