Und das Gute daran: Es hat sich noch nicht ganz herumgesprochen, wie genial der Fels dort ist. Der große Andrang – à la Nachbartal – bleibt bislang aus. Wir stellen euch die lohnendsten Spots im Pitztal vor.
Text: Simon Schöpf
Was für eine geniale Felsarena: Im Hexenkessel wird man ob der Seehöhe von 2.000 Metern nur selten kochen – dafür brennen die Unterarme umso zuverlässiger.
Hier dominieren die höheren Schwierigkeitsgrade, auch die 6er- und 7er-Routen sind in diesem kompakten Granitgneis nicht geschenkt. Ein wenig Zustiegszeit muss man investieren, dafür ist das Ambiente traumhaft alpin.
Mal was Gemütliches: Der kurze Zustieg und eine stattliche Anzahl an 5er- und 6er-Routen machen den Klettergarten Unterwelt zu einem lohnenden Ziel für Anfänger – auch wenn die Routen den Ruf haben, eher knackig bewertet zu sein.
Die schattige Ausrichtung im Wald macht die „Unterwelt“ zum perfekten Ziel für die Sommermonate.
Und dann noch etwas ganz Gemütliches. Danke, Richi, für die Entdeckung dieser kleinen, aber feinen Wand: Richi’s Wall liegt direkt an einer Wiese neben einem Wasserfall und ist damit ein lohnendes Familienziel.
Wenn’s irgendwann zu warm wird, ist der Stillebach nicht weit. Und ein Eis zur Belohnung findet sich bestimmt auch irgendwo.
Weil es nicht immer härter und höher sein muss: Das Bouldergebiet Mandlers Boden verfolgt einen anderen Ansatz – ein gemütliches Familienausflugsziel zu sein.
Viele der geputzten Blöcke in diesem moosigen Märchenwald sind von kleinerer Natur, was den Nachwuchsboulderern entgegenkommt. Auch der Zustieg ist überschaubar, und in der Mitte wartet ein gemütlicher Picknickplatz mit viel Platz zum Herumtoben.
Aber auch mit genug Herausforderungen für motivierte Klettermamas und -papas: Bis 8a reicht die Schwierigkeitspalette.
Tipps & Sicherheit
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