Gehrenspitze - Sektor Gehrenspitze Nordwand

Region Tannheimer Tal

🄴
Beschreibung

Die Nordwand der Gehrenspitze ist die geschlossenste Wandflucht der Tannheimer Berge, erhält jedoch aufgrund der recht alpipnen Absicherung nur sehr selten Besuch.

Die am häufigsten begangenen Wege sind der "Hermann Loderer Ged. Weg" und die klassische Direkte Nordwand, auch "Maiselführe" genannt. Der dazwischen verlaufende "Battertriss" gehört zu den größten Kletterleistungen der 1920er Jahre. 

Sämtliche Routen an der Gehrenspitze Nordwand haben nichts mit dem Klettern auf der Tannheimer Sonnenseite zu tun und sind nur alpin erfahrenen Kletterern, die mit Klemmkeilen und mürbem Fels umgehen können, zu empfehlen!

Routenanzahl
3
Schwierigkeitsgrad
6- - 7-
🞂
Exposition
N
Routen anzeigen
Hermann Loderer Gedenkweg  
Nr.
Länge
Grad
1
50m
5-
2
45m
5+
3
50m
5-
4
45m
6+
5
45m
5-
6
45m
5-
7
45m
6+
8
30m
7-
9
40m
7-
10
45m
5+
11
45m
2
12
45m
3
13
40m
3
14
30m
3+
15
35m
2
🄴
Beschreibung

Lohnende alpine Freikletterer klassischer Prägung mit einigen interessanten Abschnitten. Nur selten brüchig.

🅊
Schwierigkeitsgrad
7-
Anzahl Seillängen
15
🖜
Erschließer

M. Lutz, Rainer und Christian Loderer 1988

Routenlänge
640 m
🔋
Blockhöhe max
550 m
🞂
Exposition
N
Ausrüstung
Ein Satz Camalots sowie Stopper nötig
Zustieg

Evtl. Musauer Alm

Vom Parkplatz beim Gasthof Bärenfalle auf der Schotterstraße mit MTB in 1 bis 1,5 Stunden zu erreichen. Von dort weitere Tourenmöglichkeiten an der Kellespitze-Nordwand und der Gimpel-Nordwand.

 

Vom Parkplatz beim Gasthof Bärenfalle auf der Schotterstraße Richtung Musauer Alm. Auf der Hälfte der Strecke gelangt man zu einer Wegkreuzung. Der ältere Weg links direkt am Sabachbach weiter ist zeitlich etwas kürzer, direkter aber steiler. Der rechte Weg ist flacher und besser präpariert und damit für Mountainbiker eher zu empfehlen. Ca. 500m vor der Hütte zweigt links eine Schotterstraße ab, mit Brücke über Bach und Hinweisschild über angebliche Sackgasse. Dieser folgen und zuletzt über linksabzweigenden Pfad (von rechts unten kommt der direkte WEg von der Musauer Alm hoch) zu Kar mit Geröllhalde unter dem Wandfuß (knapp 2 Stunden vom Parkplatz). Der unterhalb der Wand liegende Geröllhalde , der zum Einstieg führt ist - egal auf welchem Weg - mühsam zu ersteigen und erfordert noch mal ca. 30 Minuten Fleißarbeit.

 

Möglichkeit A: Ganz rechts auf Geröllrücken empor und dann unterhalb der Wand mühsam im Geröll linksquerend bis zu den Einstiegen

 

Möglichkeit B: Ganz links in einer baumdurchsetzten Geröll und Grasrinne empor, dann die Rinne nach rechts über ihren latschenbewachsenen Rücken verlassen und mühsam weiter schräg nach rechts hoch über Geröll zum Einstieg. Der Weg direkt durch die Latschenkiefern zum Einstieg hoch ist wenig erfolgsversprechend.

Abstieg

Über den Normalweg in westlicher Richtung zur Scharte und südseitig durch die Rinne absteigen. Um zum Ausgangspunkt zurück zu kommen, weiter auf Normalweg absteigen bis ins Gehrenjoch. In nordwestlicher Richtung über zunächst offene Wiesenhänge auf kleinem Weg absteigen Richtung Musauer Alm. Vorbei an der Sabahütte. Hinter dieser zunächst waagrecht noch über eine Wiese und dann wieder auf gut sichtbarem Weg weiter. Im Wald steiler bergab, bis man wieder auf das Felskar unter dem Wandfuss trifft. Ab hier auf dem Aufstiegsweg zurück (ca. 2-2,5 Std ab Gipfel bis Parkplatz)

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Battertriss  
Nr.
Länge
Grad
1
20m
2
2
45m
2+
3
40m
4+
4
40m
4-
5
20m
6
30m
6
7
45m
6+
8
60m
6+
9
40m
5+
10
45m
6-
11
45m
1
🄴
Beschreibung

Sehr ernste Riss- und Kaminkletterei, eine der anspruchsvollsten Routen in den Tannheimern, die häufig nass ist und nur sehr selten wiederholt wird. Der Fels ist sehr kompakt und klemmkeilfeindlich, daher sind längere Strecken ohne Sicherung zu klettern. Aufgrund eines Felsausbruchs im oberen Teil wird der Ausstieg über den Hermann-Loderer-Gedenkweg oder die Variante Battert und Hermann empfohlen.

🅊
Schwierigkeitsgrad
7
🅊
Schwierigkeitsgrad obligatorisch
6+
Anzahl Seillängen
11
🖜
Erschließer

W. Stösser, L. Hall, F. Schütt 1928

Routenlänge
530 m
🔋
Blockhöhe max
550 m
🞂
Exposition
N
Zustieg
Abstieg

Über den Normalweg in westlicher Richtung zur Scharte und südseitig durch die Rinne absteigen. Über das Gehrenjoch zurück auf die Nordseite.

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Direkte Nordwand  
Nr.
Länge
Grad
1
45m
3
2
45m
5-
3
45m
4-
4
25m
3-
5
35m
5
6
45m
2
7
25m
5-
8
40m
6-
9
45m
5
10
45m
5+
11
45m
5
12
45m
4+
🄴
Beschreibung

Für das Jahr 1921 ein beeindruckender Mix aus Platten-, Riss- und Kaminklettterei. Die Standplätze sind meist saniert. Dazwischen steckt wenig und es lässt sich auch nicht immer etwas Zuverlässiges legen. Die sichere Beherrschung des 6. Grads ist ratsam.

🅊
Schwierigkeitsgrad
6-
Anzahl Seillängen
12
🖜
Erschließer

A. Maisel, Munz 1921

Routenlänge
610 m
🔋
Blockhöhe max
550 m
🞂
Exposition
N
Ausrüstung
Klemmkeile und Friends unerlässlich, evtl. auch ein paar Haken
Zustieg
Abstieg

Über den Normalweg in westlicher Richtung zur Scharte und südseitig durch die Rinne absteigen. Über das Gehrenjoch zurück auf die Nordseite.

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