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Mehrseillängenrouten in Osttirol

Herrlichste Dolomitenkletterei

Die Dolomiten sind zweifelsfrei ein Sehnsuchtsort für alle, die das Bergerlebnis suchen.

Kletterfans erwartet eine Vielzahl an Touren unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade sowie diverse Klettergärten. Mit Gebieten, die dem internationalen Niveau um nichts nachstehen, wie dem Falkenstein, dem Klettergebiet um die Dolomitenhütte und den alpin angehauchten Routen um die Karlsbader Hütte, hat sich Osttirol eine eigene Kletterszene geschaffen.

Doch die Dolomiten sind nicht nur eine Spielwiese zum Klettern, sondern auch ein wunderbares Wandergebiet mit vielen Nächtigungsmöglichkeiten für Mehrtagestouren. Besonders empfehlenswert ist auch ein Besuch des Nationalparks Hohe Tauern – dort warten eine imposante Bergkulisse sowie Gipfeltouren auf über 3.000 m.

4 Mehrseillängenrouten-Tipps in Osttirol

  • Kleine Gamswiesenspitze
    Die Gamsplatte ist eine beliebte Mehrseillängentour, die in herrlicher Plattenkletterei in meist festem Fels über die Nordostwand auf die Kleine Gamswiesenspitze (2.454 m) führt. Vom Parkplatz Dolomitenhütte erreicht man den Einstieg in 90 Minuten. Dann warten 7 homogene Seillängen im 4. Schwierigkeitsgrad, die ausreichend mit Bohrhaken und Ständen versehen sind. Beim Abstieg über den gesicherten Südostgrat (Normalweg) kann man in der Karlsbader Hütte oder in der Dolomitenhütte einkehren.
  • Laserz
    Herausfordernde Klettererlebnisse finden erfahrene Kletterer auf den 14 Mehrseillängenrouten am Laserz. Vor allem an der Südwand gibt es kaum Routen unter dem Schwierigkeitsgrad 8-, die zusätzlich stark überhängend sind und weite Sicherungsabstände aufweisen. Moderatere und gut abgesicherte Routen findet man an der Südwestwand und am Kanten Köpfl. Nicht verpassen sollte man den Klassiker Schinderriß.
  • Roter Turm
    Die 8 Mehrseillängenrouten am Roten Turm sind die richtige Herausforderung für absolute Profis. Die größtenteils stark überhängenden Touren bewegen sich im Schwierigkeitsbereich 8 bis 9+ und verlangen ein hohes Maß an Ausdauer und Kraft. Von der Karlsbader Hütte erreicht man den Einstieg in 1 Stunde, vom Tal marschiert man 2,5 bis 3 Stunden.
  • Teplizterspitze – Haspinger
    Die Teplitzerspitze ist durch 2 Mehrseillängenrouten erschlossen. Beide Touren tragen die Bezeichnung „Haspinger“, die eine führt auf die kleine Teplitzerspitze (2.450 m), die andere zum Gipfel der großen Teplitzerspitze (2.613 m). Sie sind zwar hauptsächlich im Schwierigkeitsgrad 3 angesiedelt – mit ein paar 4er-Stellen –, sollten jedoch aufgrund ihrer Länge nicht unterschätzt werden.
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