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„The Flemish Wall“ oder das Flämenwandl

Nach einigen schwierigen Anläufen gibt es nun endlich wirkliche Erfolgsnachrichten aus der Olympiaregion Seefeld. In Leutasch wurden wir jetzt nach 2 beschwerlichen Jahren nun endlich fündig und fanden einen geeigneten Platz für ein familienfreundliches Klettergebiet.

Direkt in Puitbach, 5 min Zustieg und perfekt gelegen am Ufer der Leutascher Ache entstand das neue Klettergebiet „Flämenwandl“. Der Name kommt von dem belgischen Einbohrteam, das uns im Zuge einer Bohrausbildung beim Erschließen des Gebietes zu Hilfe kam.

Nach einigen Vorarbeiten durch Patrick  und mich fiel am Freitagvormittag der Startschuss für den Bohrkurs der Alpenvereinakademie Österreich. Dieses Jahr nahmen 10 Belgierinnen und Belgier an dem Kurs teil, der aktuelle Sicherheitsstandards und generelle Infos zum Eröffnen und Sanieren von Klettergärten beinhaltet. Untergebracht waren die Teilnehmer auf der Hämmermoosalm, wo die Bohrbegeisterten typische tiroler Küche genossen und die Abende bei einem kühlen Weißbier ausklingen ließen. Im Zuge des Bohrkurses bot es sich  perfekt an, einen neuen Klettergarten zu erschließen und gleichzeitig Kursinhalte zu lehren. Gerhard Schaar aus Kärnten begleitete den Kurs und gab durch seine fundierte Bohrerfahrung sehr viel Input für die Teilnehmer.

Insgesamt entstanden dabei 12 abgeschlossene Routen bis zum Schwierigkeitsgrad 6b. Weitere 8 Routen wurden im Laufe der nächsten Wochen noch fertiggestellt. Bei der Eröffnung, die in Zusammenarbeit mit der Kletterhalle Telfs organisiert wird, werden zahlreiche Toprope Touren eingehängt und interessierten Kletternovizen die Möglichkeit gegeben, in das Klettern reinzuschnuppern.

Ein wichtiger Grundstein ist jetzt gelegt das Klettern am Seefelder Plateau weiter zu etablieren und den Nutzen für Tourismus und als Naherholungsraum für Einheimische aufzuzeigen. Wir sind froh, dass es nach den vielen Diskussionen endlich aufwärts geht und es mittlerweile eine sehr gute Gesprächsbasis mit Vizebgm. Chrysochoidis und den  Jagdpächtern in Leutasch gibt.

Währen der Bohrarbeiten kamen wir so auch mit Vertretern aller Interessensgruppen also mit Jägern, Einheimischen, Politikern und Journalisten in Kontakt und hatten die Möglichkeit, uns gut über das Thema Klettern auszutauschen. Die Möglichkeit über die Installation eines Klettersteigs Richtung Ahrnspitzen wurden bei dieser Gelegenheit ausführlich diskutiert und auch schon konkrete Maßnahmen gesetzt. Es scheint, als ob dieses mal wirklich alle Parteien an einem Strang ziehen würden. Mal sehen was die Zukunft bringt! Wir halten euch jedenfalls am Laufenden.

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