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Wir befinden uns in den Alpen und sind damit auch in den Klettergärten den alpinen Gefahren (Steinschlag, Blitzschlag, Wettersturz etc. ) ausgesetzt. ...

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Climbers-Paradise-Magazin

VORSICHT: STEINSCHLAG

Gerade im Frühjahr und im Herbst ist die Steinschlaggefahr besonders hoch. Aber auch während der gesamten Klettersaison darf diese alpine Gefahr nicht unterschätzt werden. Deshalb ist es uns ein Anliegen gesondert darüber zu informieren.

Klettern ist ein Sport der neben einer sportlichen Fitness auch einiges an Erfahrung und/oder Vorsicht abverlangt. Besonders im Zusammenhang mit den sogenannten externen Gefahren sollte die eigene Unerfahrenheit mit einer entsprechenden Tourenvorbereitung ausgeglichen werden.

 

Dabei sind klar erkennbare Gefahrensituationen meistens nicht das Problem. Der eigene Hausverstand sagt uns rechtzeitig, dass vor einem kommenden Gewitter der Rückzug angetreten oder ein Unterstand gesucht werden sollte. Manche Gefahrensituationen treten jedoch unerwartet auf – wie zum Beispiel „der Steinschlag“ und darauf sollte man auch stets gefasst sein. Ursachen gibt dabei viele! Ein anderer Kletterer löst einen Stein aus der Wand, der Wind darf auch nicht unterschätzt werden, umherziehendes Wild (z.B. die Gämsen), auch Regen- oder Schmelzwasser können Steine bewegen aber auch das Bekannte Phänomen der Felssprengung durch Eis oder durch Temperaturveränderungen ausgelöst durch Sonneneinstrahlung sind mögliche Gefahrenquellen.

 

TIPPs:

  1. Beim Klettern IMMER (das ganze Jahr) einen Helm tragen!

  2. Besonders beim Anmarsch oder beim Passieren einer Wand ereignen sich laut Statistik die meisten Unfälle. Deshalb ist es wichtig, sich in diesen Zonen vorsichtig wie schnell zu bewegen.

  3. Auch das Rasten oder Picknicken sollte am Wand-Fuß bzw. an der Wand stattfinden. Eine überhängende Wand ist ein natürliches Dach und bietet entsprechenden Schutz.

  4. Flache Wände oder Felsen mit einer positiven Wandneigung hingegen sind wesentlich gefährlicher da sie gegen herabfallende Steine keine Barriere bilden. In diesem Zusammenhang muss darauf hingewiesen werden, dass durch die erwähnte Wandneigung einfache oder leichte Kletterrouten eher der Steinschlaggefahr ausgesetzt als schwierigere.

  5. Steinschlaggefährdete Passagen stets so schnell als möglich passieren.

  6. Bei Steinschlag andere Kletterer warnen und Schutz an der Wand suchen!

  7. Häufig wird Steinschlag durch andere Kletterer ausgelöst. Deshalb sollten vorausgehende Partien immer im Auge behalten werden.

 

Darum gilt auch beim Klettern: „Auf das Beste hoffen und auf das Schlimmste vorbereitet sein!“